Willkommen
Der Verlag
Ihr Buch
Bücherliste
Buchbestellung
Kontakt
Veranstaltungen
Impressum

  

 

Meine Schwester Rita, das Reichsausschusskind
ISBN 978-3-939849-27-8

14,00 €

Das erste und einzige Zeitzeugenbuch weltweit:
über die bisher totgeschwiegenen Reichsausschusskinder:

Buch "Meine Schwester Rita, das Reichsausschusskind"

Die Autorin Regina J. Schwenke beschreibt in diesem ergreifenden Buch die Lebensgeschichte ihrer älteren Schwester Rita. Rita wurde am 19. Januar 1933 durch Sauerstoffmangel während der Geburt schwerst behindert geboren und durch die Ideologie des Nationalsozialismus zu einem Reichsausschusskind erklärt. Der Leser erlebt auf 248 Seiten mit vielen Abbildungen, die Entwicklung des kleinen Mädchen, wie die große kinderreiche Familie mit der Epilepsie und der Behinderung umgeht, die staatliche Kontrolle durch das Gesundheitsamt, die staatlichen Gemeindeschwestern und erfährt detailliert etwas über das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933 und vom Blutschutzgesetz vom 15. September 1935, der Rassenhygiene der Nazis, die Vermischung der arischen Rasse mit angeblich minderwertigen "Rassen". Von den Erbgesundheitsgerichten wurden ca. 400.000 Zwangssterilisationen angeordnet und von den Ärzten durchgeführt. Am 1. September 1939 folgte der Euthanasie Erlass Hitlers. Sie erleben, wie der Zweite Weltkrieg ausbricht, die Folgen für das Reichsauschusskind und das Familienleben mit einem kranken, behinderten Kind. Die ständigen Versuchen, das kranke Kind in ein Sanatorium einzuweisen, die Vorladungen durch das Gesundheitsamt, die Charité und natürlich die Einweisung in die Heil- und Pflegeanstalt Wiesengrund in Berlin-Reinickendorf. Unter dem Deckmantel eines modernen Kinderkrankenhauses bzw. einer Kinderfachabteilung waren die Kinder der Willkür der angestellten Nazi-Ärzte und Schwestern ausgeliefert. Man experimentierte an ihnen, unterzog sie schmerzhaften Versuchen, Fiebertherapien oder Versuchen zur Tuberkuloseimmunisierung. Ziel war weniger die medizinische Erkenntnis, als vielmehr der unauffällige Tod der Kinder. Auch nach dem Tod waren die Kinder schutzlos den Experimenten der Pathologen ausgeliefert. Der Leser erlebt hautnah die Bombenangriffe in Berlin, die Zeit in einem Luftschutzkeller, das tägliche Leben einer Großfamilie, die Zerstörung des Hauses, die neue nächtliche Unterkunft im Berliner Fichtebunker, das Leben in einer Großstadt mit allen seinen Einschränkungen während des Krieges. Mit Hilfe von Domprobst Bernhard Lichtenberg, Prof. Dr. Ferdinand Sauerbruch und dem Jesuitenpater Dubis der St. Christophorus Gemeinde überlebt die kranke Rita den Krieg im Schutz der kinderreichen Großfamilie und stirbt nach dem überstandenen Krieg am 21. September 1945 an der Ruhr.
Erleben und erleiden Sie mit der Familie das Martyrium der kranken Rita, lesen Sie über diese furchtbare, unbegreifliche Zeit einen authentischen Zeitzeugenbericht und erleben eine starke, wunderbare Mutter, die ihre Kinder durch all die Wirrnisse des Krieges mit Gottvertrauen und Liebe gebracht hat. Das Lebensmotto der Mutter Josefine Ziebarth:
Seit freundlich gegen Arme und Fremde, denn beide gehören Gott an.

Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen. Ein Rezensionsbuch fordern Sie bitte an.

Mit freundlichen Grüßen
Regina J. Schwenke als Autorin

ISBN 978-3-939849-27-8 VK 14,00 Euro